Wo verläuft die Grenze zwischen Nippes/Kunsthandwerk/Fetisch und Kunst? Welche Bedeutung haben Dinge für das eigene Erleben und die Erinnerungen? Welche Veränderungen erleben Dinge im „Transit“ der Zeit vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstwerk? Welche weitere Verwandlung vollzieht sich, wenn eine Künstlerin mit Blick auf ein solches Kunstwerk gleich einem Echo mit einem Werk in ihrer eigenen Sprache antwortet?
Maren Profke und ich haben 2026 für die Ausstellung TRANSIT in der Kulturhalle Tübingen unsere sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen miteinander ins Spielen gebracht, Verflechtungen entstehen lassen und Grenzen verwischt. In Tuschezeichnungen, Drucktechnik und Keramik beschäftigten wir uns intensiv mit den scheinbar weniger hehren Artefakten der menschlichen Zivilisation, beide mit deutlichem Humor, der ein Nachdenken über die Bedeutung der Dinge für unsere gesellschaftliche Konstruktion evozieren mag – auch im Hinblick auf die Frage, wie Kunst erfahrbar wird und wie ernst und unernst sie sich selbst sein darf.
Im Rahmen einer Ostfriesischen Teezeremonie kamen wir mit BesucherInnen der Ausstellung ins Gespräch.

Die Ausstellung fand in Kooperation mit der Universitätsstadt Tübingen, Fachbereich Kunst und Kultur, statt.