Kulturhalle Tübingen, Nonnengasse 19

Vernissage: 3.7.2026 um 18 Uhr
Begrüßung: Dagmar Waizenegger (Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur, Universitätsstadt Tübingen)
Künstlerinnengespräch mit Oliver Moumouris (Schauspieler WLB Esslingen)

4.7. und 1.8.2026 um 13 Uhr: Ostfriesische Teezeremonie und Künstlerinnengespräch

Öffnungszeiten: Di und Fr: 15-19 Uhr, Sa: 11-15 Uhr
(4.7-2.8.2026)

Wo verläuft die Grenze zwischen Nippes/Kunsthandwerk/Fetisch und Kunst? Welche Bedeutung haben Dinge für das eigene Erleben und die Erinnerungen? Welche Veränderungen erleben Dinge im „Transit“ der Zeit vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstwerk? Welche weitere Verwandlung vollzieht sich, wenn eine Künstlerin mit Blick auf ein solches Kunstwerk gleich einem Echo mit einem Werk in ihrer eigenen Sprache antwortet?
Die beiden Künstlerinnen haben für die Ausstellung ihre sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen miteinander ins Spielen gebracht, Verflechtungen entstehen lassen und Grenzen verwischt. In Tuschezeichnungen, Drucktechnik und Keramik beschäftigen sich Maren Profke und Anna Jacobi intensiv mit den scheinbar weniger hehren Artefakten der menschlichen Zivilisation, beide mit deutlichem Humor, einer ernsthaften Ironie, die über ein feministisches Statement (Maren Profke) oder bisweilen bizarre Ausgestaltung (Anna Jacobi) ein Nachdenken über die Bedeutung der Dinge für unsere gesellschaftliche Konstruktion evozieren mag – auch im Hinblick auf die Frage, wie Kunst erfahrbar wird und wie ernst und unernst sie sich selbst sein darf.

in Kooperation mit der Universitätsstadt Tübingen, Fachbereich Kunst und Kultur